Thüringer-Wald-Ziegen

Bei uns darf gemeckert werden. Unsere Thüringer-Wald-Ziegen haben aber meistens gar keinen Grund zu meckern: ......

Die Thüringer-Wald-Ziegen (TWZ) waren eine vom Aussterben bedrohte Haustierrasse. Inzwischen hat sich der Bestand schon etwas erholt, es gibt zum Glück wieder mehr Tiere dieser Rasse. Seit 2022 ist die TWZ auch Archepassagier bei SlowFood, also als schützenswerte, erhaltenswerte Rasse auf der Arche eingetragen.

 

Im Stall

Unsere Ziegen haben dauernd Zugang zu ihrem Auslauf und nutzen diesen auch rege. Vom Frühling bis zum Herbst dürfen die Ziegen auf die Stallweide. Zudem holen wir täglich frisches Gras und Kräuter von der Wiese oder Kleegras vom Acker, so dass die Ziegen auch im Stall ein leckeres Futter vorfinden. Die Jungziegen sind den ganzen Sommer über auf der Weide.

Weil Ziegen gerne klettern, haben wir im Stall "Regale" zum drauf klettern oder darunter liegen und Klettermöglichkeiten im Auslauf. Auch ihre Kratzbürste lieben die Ziegen!

Melken

Zum Melken steigen die Ziegen eine Art "Hühnerleiter" hinauf auf den Melkstand. Die Ziegen wissen, dass sie auf dem Melkstand ein bisschen Getreide bekommen, und kommen sehr schnell und gerne auf den Melkstand. Nach dem Melken steigen sie wieder eine Hühnerleiter hinunter zurück in den Stall.

 

Wir melken zwar mit einer Melkmaschine, aber die gemolkene Milch wird in einer Kanne gesammelt. Wir fahren die gefilterte Milch dann in die Käserei zur weiteren Verarbeitung. Die Milch wird nicht gepumpt, das ist sehr gut für die Qualität der Milch.

 

Das Ziegenjahr

Ende Februar, Anfang März werden nach 5 Monaten Trächtigkeit die Ziegenkitz geboren. Viele Ziegen haben Zwillinge, manche auch Drillinge.

Wenn die Zicklein geboren werden, bleiben sie 4-6 Wochen bei der Mutter und trinken auch reichtlich Muttermilch. Das nennt sich muttergebundene Aufzucht, zum Melken und Käsen bleibt in der Zeit fast nichts übrig. Gleichzeitig fangen die Zicklein schon mit 10 Tagen an, ebenfalls am Heu zu knabbern. Deshalb können wir sie, wenn sie 4-6 Wochen alt sind, über Nacht von den Müttern trennen. Dann können wir morgens melken und Käse machen. Tagsüber sind die Zicklein wieder bei ihren Müttern, solange wie sie noch Milch brauchen. 

 

Im Frühling geben die Ziegen viel Milch, über den Sommer bis hin zum Herbst wird die Milch langsam wieder weniger.

Im Herbst werden die Ziegen bockig. Unsere Ziegen sind saisonal, das heißt, wir können nur im Herbst decken, und die Kitze werden alle im Frühling geboren. Wenn der Ziegenbock im Stall dabei ist, riecht man das schon von weitem!

 

Ab Weihnachten melken wir nicht mehr. Die Ziegen sind schon quasi im Mutterschutz (ca. 8 Wochen vor der Geburt) und auch wir genießen ein paar ruhige Tage.

Mitte Februar sind die Ziegen schon ziemlich dick und wir beobachten genau, ob sich die Euter schon füllen.

So langsam haben wir auch genug ausgeruht und freuen uns darauf, dass es wieder weiter geht mit Zicklein, melken und käsen!

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